Dieses Buch legt den Grundstein für ein neues Studien- und Forschungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Diplomatie. Es gibt einen Überblick über die multidisziplinäre Forschung in diesem aufstrebenden Bereich und liefert die wissenschaftliche Grundlage für die Anwendung psychologischer Prinzipien zum Verständnis und zur Erleichterung politischer Entscheidungen in einem internationalen Kontext. Das Buch konzentriert sich darauf, wie Menschen auf individueller und kollektiver Ebene denken, handeln und fühlen, und berücksichtigt eine realistische Perspektive, aus der heraus transformative Prozesse entstehen können. Es folgt der laufenden Debatte in der EU und weltweit, um ein besseres Verständnis der Instrumente zu vermitteln, die zur Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Politikern und Diplomaten in diesem Bereich eingesetzt werden können. Beim Scheitern der Kommunikation in dieser COVID-19-Planetenkrise ging es nicht darum, obdie Ziele erreicht wurden oder nicht, sondern um die Fähigkeit der Hauptakteure, zusammenzuarbeiten, um Verbindungen zu den Menschen herzustellen. Die Art und Weise, wie Politiker und Wissenschaftler ihre zwischenmenschlichen Verhandlungen führen, wird von großer Bedeutung für die Förderung der internationalen Zusammenarbeit und eines koordinierten Verhaltens bei der Problemlösung sein. Andernfalls wird die Wissenschaftsdiplomatie ihren wichtigsten Zweck aus den Augen verlieren: die Unterstützung bei der Lösung von Problemen, Konflikten und diplomatischen Prozessen zum Wohle der Menschheit.
Bol PartnerScientific diplomacy has recently been seen as a beacon of hope in overcoming the global challenges of international politics. At the same time, the interaction of science and diplomacy during the Cold War has become the focus of the history of science. The Max Planck Society pursued its own agenda here. After the criminal involvement of their predecessor, the Kaiser Wilhelm Society, in the Nazi expansion and extermination policy, they were pushed back into the international scientific communities, but not onto the international political stage. The study examines how the MPG positioned itself in the field of international politics, when it cooperated with the Federal Republic's foreign policy, when it distanced itself from it and how it combined its roles as a national, European and global science-political actor.
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