Weit weg vom Trubel der Massen
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Thomas Hardys "Weit weg vom Trubel der Massen" entfaltet im ländlichen Wessex eine vielschichtige Studie über Liebe, Eigentum, soziale Ordnung und moralische Reifung. Im Zentrum steht Bathsheba Everdene, deren Unabhängigkeit und Stolz zwischen den sehr unterschiedlichen Ansprüchen Gabriels Oak, William Boldwoods und Sergeant Troys erprobt werden. Hardys Stil verbindet realistische Milieuschilderung, pastorale Bildkraft und tragikomische Ironie; zugleich steht der Roman im Kontext des viktorianischen Gesellschaftsromans, den er durch psychologische Ambivalenz und eine kritische Sicht auf Geschlechterrollen erweitert. Thomas Hardy, 1840 in Dorset geboren, kannte die bäuerliche Welt, ihre Arbeitsrhythmen, Dialekte und sozialen Hierarchien aus unmittelbarer Anschauung. Seine Ausbildung als Architekt schärfte seinen Blick für Landschaft, Raum und Struktur, während seine Skepsis gegenüber Fortschrittsglauben und Konventionen seine Figuren oft in Konflikt mit Schicksal, Begehren und gesellschaftlicher Erwartung geraten lässt. Wessex wurde für ihn zur literarischen Versuchsanordnung moderner Erfahrung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen zugleich zugänglichen und gedanklich anspruchsvollen Klassiker suchen. Hardys Erzählkunst macht ländliches Leben nicht idyllisch, sondern existenziell bedeutsam: Jede Entscheidung erhält moralisches Gewicht. Der Roman belohnt mit Spannung, poetischer Atmosphäre und einer bemerkenswert modernen Heldin.
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Thomas Hardys "Weit weg vom Trubel der Massen" entfaltet im ländlichen Wessex eine vielschichtige Studie über Liebe, Eigentum, soziale Ordnung und moralische Reifung. Im Zentrum steht Bathsheba Everdene, deren Unabhängigkeit und Stolz zwischen den sehr unterschiedlichen Ansprüchen Gabriels Oak, William Boldwoods und Sergeant Troys erprobt werden. Hardys Stil verbindet realistische Milieuschilderung, pastorale Bildkraft und tragikomische Ironie; zugleich steht der Roman im Kontext des viktorianischen Gesellschaftsromans, den er durch psychologische Ambivalenz und eine kritische Sicht auf Geschlechterrollen erweitert. Thomas Hardy, 1840 in Dorset geboren, kannte die bäuerliche Welt, ihre Arbeitsrhythmen, Dialekte und sozialen Hierarchien aus unmittelbarer Anschauung. Seine Ausbildung als Architekt schärfte seinen Blick für Landschaft, Raum und Struktur, während seine Skepsis gegenüber Fortschrittsglauben und Konventionen seine Figuren oft in Konflikt mit Schicksal, Begehren und gesellschaftlicher Erwartung geraten lässt. Wessex wurde für ihn zur literarischen Versuchsanordnung moderner Erfahrung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die einen zugleich zugänglichen und gedanklich anspruchsvollen Klassiker suchen. Hardys Erzählkunst macht ländliches Leben nicht idyllisch, sondern existenziell bedeutsam: Jede Entscheidung erhält moralisches Gewicht. Der Roman belohnt mit Spannung, poetischer Atmosphäre und einer bemerkenswert modernen Heldin.
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