Der Band "UNSERE IDENTITÄT: EINE SUBSTANZIELLE REALITÄT ODER EINE KONVENTION?" befasst sich mit dem Problem der individuellen Identität. Die individuelle Identität unterstreicht ihren Charakter als problematischer Begriff, da die Moderne das Individuum sowohl als Subjekt als auch als Objekt des Wissens definiert, im Zentrum philosophischer Überlegungen, was ihm eine Macht verleiht, die sich im politischen Bereich manifestieren wird. Während das liberale Denken und insbesondere der postmoderne Liberalismus ein Konzept der individuellen Identität entwickelt haben, das nationale und sogar politische Ebenen übersteigt, gibt es aus konservativer Sicht keine "reine" individuelle Identität als Ausdruck eines übermäßigen Initiativgeistes. Zudem kann die Rolle der Demokratisierung im politischen und sozialen Verhalten von Individuen im Kontext der Globalisierung die Rolle des sozialen und politischen Imaginären bei der Konfiguration von Individualität und Staatsbürgerschaft - in Analogie zu den existenziellen Zielen von Individuen - nicht außer Acht lassen. Andererseits entsteht ein Widerspruch, wenn wir theoretische Verallgemeinerungen über die "individuelle Identität" vornehmen, da es mindestens so viele Identitäten gibt, wie es Individuen gibt.
AmazonPages: 72, Paperback, Verlag Unser Wissen
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