In Schillers tragikomischen Märchen „Turandot, Prinzessin von China“ nach Gozzi, heißt es: Es kann sich jeder Prinz um Turandot bewerben aber zuerst drei Rätsel legt die Königin ihm vor. Löst er sie nicht, muss er vom Beile sterben und schaugetragen wird sein Haupt auf Pekings Tor. Löst er die Rätsel auf hat er die Braut gewonnen, so lautet das Gesetz, wir schören es bei der Sonne! Die grausame Prinzessin gibt sich auch nach 10 Toten Prinzen nicht mit drei Rätseln zufrieden und so hören wir den Prinzen Kalaf wie er auch die anderen Rätseln löst: Rätseln: Der Baum auf den die Kinder… / Kennst du das Bild… / Wie heißt das Ding… / Von Perlen baut sich… / Ein Bruder ist‘s von vielen Brüdern… / Unter allen Schlangen… / Ich wohne in einem steinernen Haus… / Zwei Eimer sieht man… / Ein Vogel ist es… / Es führt dich meilenweit… / Auf einer großen Weide… / Es steht ein groß geräumig Haus…
Bol PartnerFriedrich Schiller, Carlo Gozzi: Turandot, Prinzessin von China. Ein tragikomisches Märchen nach Gozzi Uraufführung von 'Turandot' von Carlo Gozzi: 22. Januar 1762 im Teatro San Samuele in Venedig. Hier in der Übersetzung bzw. Nachdichtung von Friedrich Schiller, 1801. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2020. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Leopoldo Metlicovitz, Plakat für Pucinis Oper 'Turandot' (Detail), 1926. Gesetzt aus der Minion Pro, 11.5 pt.
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