Radio und Schizophrenie

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Bol Durch die Verbindung des mikropolitischen Gestenbegriffs von Deleuze und Guattari mit Konzepten des Gestischen aus dem Lehrstück und deren Verortung in einer Phänomenologie der Zeit jenseits des Tragischen wird ein neuer theoretischer Rahmen geschaffen. In diesem Buch wird eine umfassende Radiotheorie der Schizoanalyse formuliert, die auf wenig erforschten Texten, Praktiken und Archivmaterial basiert. Im Mittelpunkt steht die Relevanz der Schizoanalyse für den ästhetischen Diskurs des 20. Jahrhunderts, insbesondere im Kontext der Radiokunst. Der Autor untersucht die Positionierung dieser Theorie zwischen Theater- und Medienwissenschaften und analysiert deren Beziehung zur Geschichte und Ästhetik des Radios. Durch die Verbindung des mikropolitischen Gestenbegriffs von Deleuze und Guattari mit Konzepten des Gestischen aus dem Lehrstück und deren Verortung in einer Phänomenologie der Zeit jenseits des Tragischen wird ein neuer theoretischer Rahmen geschaffen. Zudem werden bisher unbekannte auditive Objekte für die Historisierung und Kanonisierung der Radiotheorie entdeckt. Methodisch stützt sich die Arbeit auf Performanceanalyse, Medienarchäologie und Interviews mit Akteuren des Feldes. Das Buch leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung eines weitgehend unerforschten, aber zentral historisch relevanten Themas und definiert neue theoretische Konzepte für Theorie und Praxis. Der Autor Ferdinand Klüsener ist künstlerischer Leiter des Anderer Kunstverein e.V. und hat über sechzig Projekte in den Bereichen Theater, Audiowalk, Austellung und Hörspiel im professionellen Rahmen realisiert. Er promovierte an der Ruhr-Universität Bochum. Zudem unterrichtet er in der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft und im Studiengang Multimedia und Autorschaft der Martin-Luther Universität in Halle.

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Durch die Verbindung des mikropolitischen Gestenbegriffs von Deleuze und Guattari mit Konzepten des Gestischen aus dem Lehrstück und deren Verortung in einer Phänomenologie der Zeit jenseits des Tragischen wird ein neuer theoretischer Rahmen geschaffen. In diesem Buch wird eine umfassende Radiotheorie der Schizoanalyse formuliert, die auf wenig erforschten Texten, Praktiken und Archivmaterial basiert. Im Mittelpunkt steht die Relevanz der Schizoanalyse für den ästhetischen Diskurs des 20. Jahrhunderts, insbesondere im Kontext der Radiokunst. Der Autor untersucht die Positionierung dieser Theorie zwischen Theater- und Medienwissenschaften und analysiert deren Beziehung zur Geschichte und Ästhetik des Radios. Durch die Verbindung des mikropolitischen Gestenbegriffs von Deleuze und Guattari mit Konzepten des Gestischen aus dem Lehrstück und deren Verortung in einer Phänomenologie der Zeit jenseits des Tragischen wird ein neuer theoretischer Rahmen geschaffen. Zudem werden bisher unbekannte auditive Objekte für die Historisierung und Kanonisierung der Radiotheorie entdeckt. Methodisch stützt sich die Arbeit auf Performanceanalyse, Medienarchäologie und Interviews mit Akteuren des Feldes. Das Buch leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erforschung eines weitgehend unerforschten, aber zentral historisch relevanten Themas und definiert neue theoretische Konzepte für Theorie und Praxis. Der Autor Ferdinand Klüsener ist künstlerischer Leiter des Anderer Kunstverein e.V. und hat über sechzig Projekte in den Bereichen Theater, Audiowalk, Austellung und Hörspiel im professionellen Rahmen realisiert. Er promovierte an der Ruhr-Universität Bochum. Zudem unterrichtet er in der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaft und im Studiengang Multimedia und Autorschaft der Martin-Luther Universität in Halle.


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  • 9783662704073
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