Multikulturalismus oder Islamophobie?: Eine kritische Analyse von John Updikes "Terrorist"
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Bol
Dieses Buch ist ein Versuch, John Updikes "Terrorist" zu analysieren und zu bewerten, das als eines der radikalsten und überraschendsten Werke in Updikes äußerst vielfältigem Gesamtwerk gilt. Die Handlung spielt in einem durch den 11. September veränderten Amerika und enthält Beobachtungen und Reflexionen über den amerikanischen Multikulturalismus, religiösen Radikalismus, Stereotypen und die Rolle der Religion im menschlichen Leben. "Terrorist", das sich auch auf die wiederauflebenden Diskurse über Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen"-Argumente stützt, bedient sich zudem der von westlichen Medien verbreiteten Klischees. Trotz Updikes begnadetem Umgang mit Worten ersticken Klischees und Stereotypen zuweilen den Roman, der die These vertreten will, dass der post-sowjetische fremde Feind der Islam sei - eine Religion, deren physische Unmittelbarkeit und Herausforderung für den Westen, wie der Roman annimmt, heute so teuflisch und brutal erscheint wie nie zuvor. "Terrorist" betrachtet den Islam somit als Anstifter des Terrors und als eine Religion, die sich im Krieg mit dem Leben und der Zivilisation selbst befindet. Leider vermittelt der Roman eine eher pessimistische Sicht auf den Multikulturalismus in der amerikanischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, bietet jedoch Raum für die Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Werten.
Dieses Buch ist ein Versuch, John Updikes "Terrorist" zu analysieren und zu bewerten, das als eines der radikalsten und überraschendsten Werke in Updikes äußerst vielfältigem Gesamtwerk gilt. Die Handlung spielt in einem durch den 11. September veränderten Amerika und enthält Beobachtungen und Reflexionen über den amerikanischen Multikulturalismus, religiösen Radikalismus, Stereotypen und die Rolle der Religion im menschlichen Leben. "Terrorist", das sich auch auf die wiederauflebenden Diskurse über Samuel Huntingtons "Kampf der Kulturen"-Argumente stützt, bedient sich zudem der von westlichen Medien verbreiteten Klischees. Trotz Updikes begnadetem Umgang mit Worten ersticken Klischees und Stereotypen zuweilen den Roman, der die These vertreten will, dass der post-sowjetische fremde Feind der Islam sei - eine Religion, deren physische Unmittelbarkeit und Herausforderung für den Westen, wie der Roman annimmt, heute so teuflisch und brutal erscheint wie nie zuvor. "Terrorist" betrachtet den Islam somit als Anstifter des Terrors und als eine Religion, die sich im Krieg mit dem Leben und der Zivilisation selbst befindet. Leider vermittelt der Roman eine eher pessimistische Sicht auf den Multikulturalismus in der amerikanischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, bietet jedoch Raum für die Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Werten.
AmazonPages: 268, Paperback, Verlag Unser Wissen
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