Im Buch geht es um die Auseinandersetzung mit der DDR-Jugendhilfe, die großteils von Ehrenamtlichen geleistet wurde. Diese hatten erhebliche Befugnisse, in Familien einzugreifen, Maßnahmen zu kontrollieren und Entscheidungen im Kontext von Heimerziehung vorzubereiten. Jugendhelfer:in konnte werden, wer eine positive Einstellung zum Sozialismus in der DDR hatte und an der ¿Umerziehung¿ von normabweichenden Jugendlichen mitwirken wollte. Auf der Grundlage von biografischen Interviews mit ehemaligen Jugendhelfer:innen werden im Buch erstmals Einblicke in ihre Erfahrungen und Einstellungen gegeben.
AmazonPages: 199, Edition: 1, Paperback, Juventa Verlag GmbH
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