Nach der Veröffentlichung von John Rawls' "A Theory of Justice" im Jahr 1971 entwickelte sich der angelsächsische intellektuelle Raum zu einem Zentrum einer offensichtlichen Blütezeit der politischen und moralischen Philosophie, die die Aufmerksamkeit einiger zeitgenössischer Philosophen auf sich zog, die ihrerseits eine Konzeption vertraten, welche diese neue Philosophie, deren Hauptfrage darin besteht, wie man Gerechtigkeit begreifen kann, voll und ganz würdigte. Diese Problematik bereitete den Boden für eine Wiederannäherung an neue Horizonte kontroverser Überlegungen zwischen Liberalen und Kommunitaristen. Unsere Arbeit wird neue Erkenntnisse zu einem der grundlegenden Schwerpunkte dieser neueren Gerechtigkeitstheorie liefern, indem sie die Überlegungen einer herausragenden Persönlichkeit der kommunitariistischen Strömung, MacIntyre, analysiert, der zunächst die von Rawls und Nozick begründeten liberalen Gerechtigkeitstheorien kritisierte; anschließend in seinen beiden Hauptwerken *After Virtue* und *Whose Justice? Which Rationality?* eine neue Auffassung von Gerechtigkeit vorschlug.
AmazonPages: 92, Paperback, Verlag Unser Wissen
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