Die afroamerikanischen Schriftstellerinnen Alice Walker und Toni Morrison erzählen die tragischen Geschichten schwarzer Menschen, die im Labyrinth der unterdrückenden Kräfte von Rassismus, Sexismus und Klassismus gefangen sind. Die traumatischen Qualen des Rassismus und des Sexismus gehen Hand in Hand und existieren parallel zueinander. Der weiße Herr entmenschlichte seinen Sklaven, machte ihn zu einer quantifizierbaren Größe und verkaufte ihn auf dem Markt als Ware. Die schwarzen Frauen sahen sich der Realität einer doppelten Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechts gegenüber. Sie waren belastet, doppelt gefährdete Menschen. Die veralteten und repressiven kulturellen Praktiken erstickten ihren Körper und ihren Geist. Die schwarze Frau galt als das Böse in Person, die den weißen Frauen ihre Männer raubte und eine ganze Lebensweise korrumpierte. Die Romane von Walker und Morrison beleuchten nicht nur die physischen, psychischen und spirituellen Schäden der Sklaverei, sondern auch die therapeutischen Möglichkeiten. Durch die kooperative Selbstheilung einer Gemeinschaft von Überlebenden im Rahmen gemeinschaftlicher Interaktion gelangt der Einzelne von repressiver Isolation zu einem entwickelten Selbstbewusstsein.
AmazonPages: 216, Paperback, Verlag Unser Wissen
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