Kaiserin Josephine
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Beschrijving
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Kaiserin Josephine entfaltet das Leben Joséphine de Beauharnais' als historisches Panorama zwischen Ancien Régime, Revolution, Konsulat und Empire. L. Mühlbach verbindet biographische Episoden, höfische Intrigen und politische Umbrüche zu einem erzählerisch dichten Roman, dessen Stil von dramatischen Dialogen, anschaulicher Szenenführung und moralisch pointierter Charakterzeichnung geprägt ist. Im Kontext des historischen Romans des 19. Jahrhunderts sucht das Werk weniger nüchterne Chronik als lebendige Vermittlung von Geschichte. L. Mühlbach, das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Luise Mühlbach, gehörte zu den produktivsten Autorinnen historischer Romane ihrer Zeit. Ihr Interesse galt den Wechselwirkungen von Macht, Persönlichkeit und Epoche; besonders bevorzugte sie Gestalten, deren privates Schicksal in die große Politik hineinragt. Josephines Aufstieg, ihre Verletzlichkeit und ihre Rolle an Napoleons Seite boten ihr daher ideales Material für eine Darstellung weiblicher Handlungsspielräume in einer von Männern dominierten Welt. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Literatur mit psychologischer Anschaulichkeit und kulturgeschichtlichem Reiz schätzen. Wer die napoleonische Zeit nicht nur als Abfolge von Feldzügen, sondern als Bühne persönlicher Bindungen, Ambitionen und Opfer verstehen möchte, findet hier eine kenntnisreiche, spannungsvolle und zugleich zeittypische Annäherung an eine außergewöhnliche Kaiserin.
Kaiserin Josephine entfaltet das Leben Joséphine de Beauharnais' als historisches Panorama zwischen Ancien Régime, Revolution, Konsulat und Empire. L. Mühlbach verbindet biographische Episoden, höfische Intrigen und politische Umbrüche zu einem erzählerisch dichten Roman, dessen Stil von dramatischen Dialogen, anschaulicher Szenenführung und moralisch pointierter Charakterzeichnung geprägt ist. Im Kontext des historischen Romans des 19. Jahrhunderts sucht das Werk weniger nüchterne Chronik als lebendige Vermittlung von Geschichte. L. Mühlbach, das Pseudonym der deutschen Schriftstellerin Luise Mühlbach, gehörte zu den produktivsten Autorinnen historischer Romane ihrer Zeit. Ihr Interesse galt den Wechselwirkungen von Macht, Persönlichkeit und Epoche; besonders bevorzugte sie Gestalten, deren privates Schicksal in die große Politik hineinragt. Josephines Aufstieg, ihre Verletzlichkeit und ihre Rolle an Napoleons Seite boten ihr daher ideales Material für eine Darstellung weiblicher Handlungsspielräume in einer von Männern dominierten Welt. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Literatur mit psychologischer Anschaulichkeit und kulturgeschichtlichem Reiz schätzen. Wer die napoleonische Zeit nicht nur als Abfolge von Feldzügen, sondern als Bühne persönlicher Bindungen, Ambitionen und Opfer verstehen möchte, findet hier eine kenntnisreiche, spannungsvolle und zugleich zeittypische Annäherung an eine außergewöhnliche Kaiserin.