Inwiefern trägt das immaterielle Kapital durch seine menschlichen, organisatorischen und beziehungsbezogenen Komponenten zur Exportleistung marokkanischer KMU bei? Um diese Frage zu beantworten, befassen wir uns mit den Wechselwirkungsmechanismen zwischen den verschiedenen Komponenten des immateriellen Kapitals der KMU und ihrer Rolle innerhalb des Unternehmens. Durch die Klärung des Begriffs des immateriellen Kapitals und seiner Komponenten kommen wir zu dem Schluss, dass es sich um ein Konzept handelt, das von KMU besondere Beachtung verdient. In einem zweiten Schritt zeigen wir, dass KMU von einer Phase der Rivalität auf dem lokalen Markt zu einer Logik der internationalen Wettbewerbsfähigkeit übergehen, woraus sich das Konzept der Exportleistung ergibt. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Exporttätigkeit die Beherrschung einer Reihe von Erfolgsfaktoren erfordert, die sich aus materiellen und immateriellen Ressourcen ergeben. Wir testen unser Modell und unsere Hypothesen mit Hilfe der Strukturgleichungsmethode. Unsere Ergebnisse ermöglichen es uns, den Einfluss unserer exogenen Variablen auf die Exportleistung empirisch zu überprüfen. Abschließend haben wir den KMU einen Fahrplan vorgeschlagen, um ihren Erfolg im Exportgeschäft zu sichern.
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