Das vorliegende Buch ist das Ergebnis der Forschung für den Masterabschluss in Anthropologie, in der ich über die Erfahrungen von Körpern reflektiere, die Räume bewohnen, die von außen aufgrund ihrer Eigenschaften als unwirtlich gekennzeichnet sind, was auf den ersten Blick eine Anfälligkeit für Krankheiten wie Malaria nahelegt, ausgehend von Lebenserfahrungen aus dem Viertel Munhuana in der Stadt Maputo, das als Analysefeld diente, in dem Studien über den Körper, den Gesundheits- und Krankheitsprozess sowie den Raum gekreuzt wurden. Diese Reflexion fügt sich in einen phänomenologischen und konstruktivistischen Ansatz ein, der auf den theoretischen Annahmen basiert, dass der Körper eine soziale Konstruktion ist, die in unwirtlichen Räumen vor Krankheiten geschützt wird, wie im Fall von Malaria in Munhuana. Ausgehend von der Vorstellung des sozial konstruierten Körpers durch vielfältige Elemente zum Schutz vor Krankheiten in unwirtlichen Umgebungen blicke ich auf die Kritik am biologischen Determinismus und dessen reifizierender Sichtweise, die den Körper naturalisiert, und führe eine Analyse durch, die sich vom Körper-Objekt distanziert und den Körper auch als Subjekt denkt. In dieser Arbeit ist das zentrale Argument, dass der Körper, der in Situationen der Unwirtlichkeit eingebunden ist, basierend auf den Narrativen der Gesprächspartner, soziale Mechanismen erlebt und konstruiert, um in der Umgebung, der er ausgesetzt ist, zu überleben.
AmazonPages: 112, Paperback, Verlag Unser Wissen
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