Guruna, gruna oder gurna, die Praxis der soziokulturellen und künstlerischen pastoralen Rückzugsorte rund um das Vieh bei den Massa im Norden Kameruns, war in der Presse und den sozialen Netzwerken ein großes Thema, als das Kulturelement gerade in die Repräsentative Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Der Autor trägt seinen Teil zur Debatte bei und wirft einen Panoramablick auf diese emblematische Institution, die die im Logonetal lebenden ethnischen Gruppen vereint: Massa, Moussey, Tupuri und Kera können keine isolierten Einheiten sein. Es gibt einen "gemeinsamen Nenner" der vier Gemeinschaften, dessen Besonderheiten in jedem der kulturellen Bereiche definiert werden können. Die ursprünglich von den Massa stammenden Guruna, eine kulturelle Institution von großer gemeinschaftsübergreifender Vitalität, sind heute Gegenstand des Schutzes durch die gesamte Menschheit.In einer Welt des Wandels beschäftigen sich Ethnologen, Anthropologen und Forscher aller Art sowie die Guruna praktizierenden Völker mit der Verbreitung und dem Austausch immaterieller Kulturgüter in einem Kontext, der von einer überethnischen kulturellen Interpenetration geprägt ist.
AmazonPages: 116, Paperback, Verlag Unser Wissen
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon, Amazon Marketplace.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: