Frühling in der Schweiz
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Frühling in der Schweiz entfaltet eine fein beobachtete Landschafts- und Stimmungsprosa, in der das Erwachen der Natur zugleich als geistige Erfahrung erscheint. Huch verbindet botanische Genauigkeit, malerische Lichtführung und kulturhistorische Reflexion zu einem Text, der weit über die bloße Reiseimpression hinausgeht. Im Kontext der deutschsprachigen Literatur um 1900 steht das Buch zwischen poetischem Realismus, Neuromantik und moderner Subjektivität: Die Schweizer Landschaft wird nicht dekorativ beschrieben, sondern als Resonanzraum von Erinnerung, Freiheit und innerer Bewegung gedeutet. Ricarda Huch, 1864 in Braunschweig geboren, gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Historikerinnen ihrer Zeit. Ihre Jahre in Zürich, wo sie studierte, promovierte und intellektuelle Selbstständigkeit gewann, prägten ihr Verhältnis zur Schweiz nachhaltig. Die Verbindung von historischem Bewusstsein, Naturwahrnehmung und persönlicher Emanzipation erklärt die besondere Intensität dieses Textes. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die literarische Reiseprosa mit gedanklicher Tiefe schätzen. Es bietet keine flüchtige Idylle, sondern eine konzentrierte Betrachtung von Landschaft, Jahreszeit und Seele. Wer Huchs klare, bildkräftige Sprache kennenlernen möchte, findet hier einen zugänglichen und zugleich anspruchsvollen Einstieg.
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Frühling in der Schweiz entfaltet eine fein beobachtete Landschafts- und Stimmungsprosa, in der das Erwachen der Natur zugleich als geistige Erfahrung erscheint. Huch verbindet botanische Genauigkeit, malerische Lichtführung und kulturhistorische Reflexion zu einem Text, der weit über die bloße Reiseimpression hinausgeht. Im Kontext der deutschsprachigen Literatur um 1900 steht das Buch zwischen poetischem Realismus, Neuromantik und moderner Subjektivität: Die Schweizer Landschaft wird nicht dekorativ beschrieben, sondern als Resonanzraum von Erinnerung, Freiheit und innerer Bewegung gedeutet. Ricarda Huch, 1864 in Braunschweig geboren, gehörte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Historikerinnen ihrer Zeit. Ihre Jahre in Zürich, wo sie studierte, promovierte und intellektuelle Selbstständigkeit gewann, prägten ihr Verhältnis zur Schweiz nachhaltig. Die Verbindung von historischem Bewusstsein, Naturwahrnehmung und persönlicher Emanzipation erklärt die besondere Intensität dieses Textes. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die literarische Reiseprosa mit gedanklicher Tiefe schätzen. Es bietet keine flüchtige Idylle, sondern eine konzentrierte Betrachtung von Landschaft, Jahreszeit und Seele. Wer Huchs klare, bildkräftige Sprache kennenlernen möchte, findet hier einen zugänglichen und zugleich anspruchsvollen Einstieg.
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