In manchen Kreisen gilt die Sozialforschung als Vorrecht bestimmter "besonderer Menschen" in der Gesellschaft. Tatsächlich empfinden viele Studierende die Forschung als belastenden Aspekt des akademischen Lebens. Diese Wahrnehmung wird oft durch die Komplexität einiger Forschungstexte noch verstärkt. Der Großteil der Literatur zur Sozialforschung ist in komplexen und fachspezifischen Begriffen verfasst, die eher verwirren als aufklären. Die Komplexität der meisten Forschungstexte und die Frustration der Studierenden waren der Anstoß für die Erstellung dieses Handbuchs, das so gestaltet wurde, dass es für alle Gruppen von Studierenden zugänglich ist, die im Rahmen ihres akademischen Werdegangs Forschungsarbeiten durchführen müssen. Es ist sprachlich leicht verständlich. Der Inhalt ist keineswegs schlampig und auch nicht vollständig erschöpfend. Dennoch wurde alles erfasst, was Studierende benötigen, um eine glaubwürdige qualitative und quantitative Forschung durchzuführen. Entsprechend der Ausrichtung des Handbuchs wurden Tabellen, Diagramme und Grafiken unter anderem weitgehend weggelassen. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese nicht wichtig sind.
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