Ein Versuch einer kamerunischen Theorie der Geiselnahme
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Am 19. Februar 2013 wurden in DABANGA im äußersten Norden Kameruns, nahe der nigerianischen Grenze, der Franzose Tanguy Moulin-Fournier und seine Familie, darunter drei Kinder, von Entführern verschleppt, die die Grenze von Nigeria aus überquert hatten. Dies geschah vor dem Hintergrund einer zunehmenden regionalen Unsicherheit, die insbesondere durch die Zunahme grenzüberschreitender bewaffneter Gruppen gekennzeichnet ist. Präsident Biya wurde umgehend über die Situation informiert und ordnete dringende Maßnahmen zur Suche nach den Geiseln an. Sowohl in Yaoundé als auch in Paris wurden Krisenstäbe eingerichtet. Am 19. April, also zwei Monate später, wurden die Geiseln wohlbehalten befreit und anschließend den kamerunischen Behörden übergeben. Der Autor dieses Werks versucht, ausgehend von diesem Fall eine kamerunische Verhandlungstheorie zu entwickeln, um das vom kamerunischen Staat eingerichtete System zu verstehen, mit dem diese Operation zum Erfolg geführt wurde. Zu diesem Zweck greift er auf die Konzepte der Blockfreiheit und des internen regionalen Gleichgewichts zurück, um daraus eine kamerunische Theorie der dynamischen Gleichgewichte in Krisenverhandlungen abzuleiten. Ein sowohl theoretisches als auch praktisches Buch für alle, die sich für Sicherheitsfragen in Afrika interessieren.
Am 19. Februar 2013 wurden in DABANGA im äußersten Norden Kameruns, nahe der nigerianischen Grenze, der Franzose Tanguy Moulin-Fournier und seine Familie, darunter drei Kinder, von Entführern verschleppt, die die Grenze von Nigeria aus überquert hatten. Dies geschah vor dem Hintergrund einer zunehmenden regionalen Unsicherheit, die insbesondere durch die Zunahme grenzüberschreitender bewaffneter Gruppen gekennzeichnet ist. Präsident Biya wurde umgehend über die Situation informiert und ordnete dringende Maßnahmen zur Suche nach den Geiseln an. Sowohl in Yaoundé als auch in Paris wurden Krisenstäbe eingerichtet. Am 19. April, also zwei Monate später, wurden die Geiseln wohlbehalten befreit und anschließend den kamerunischen Behörden übergeben. Der Autor dieses Werks versucht, ausgehend von diesem Fall eine kamerunische Verhandlungstheorie zu entwickeln, um das vom kamerunischen Staat eingerichtete System zu verstehen, mit dem diese Operation zum Erfolg geführt wurde. Zu diesem Zweck greift er auf die Konzepte der Blockfreiheit und des internen regionalen Gleichgewichts zurück, um daraus eine kamerunische Theorie der dynamischen Gleichgewichte in Krisenverhandlungen abzuleiten. Ein sowohl theoretisches als auch praktisches Buch für alle, die sich für Sicherheitsfragen in Afrika interessieren.
AmazonPages: 72, Paperback, Verlag Unser Wissen
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