Don Juan de la Mancha oder Die Erziehung der Lust: Roman: 4040

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Die Geschichte der Liebe, erzählt in Robert Menasses fesselndem Roman, ist eine Geschichte von Befreiungskämpfen und inneren Konflikten. Der erste Satz der Erzählung stellt eine programmatische Weichenstellung dar, die sowohl Ehrfurcht als auch Schrecken bei den Kritikern hervorruft. Der Protagonist Nathan, ein 53-jähriger Mann, steht vor einer existenziellen Frage: „Warum kann ich nicht genießen?“ In einer Welt, die von sexueller Befreiung geprägt ist, sucht er verzweifelt nach der verlorenen Lust, die seine Generation nach den 68er-Unruhen versprach.

Nathan hat einen Weg voller Enttäuschungen und unerfüllter Sehnsüchte hinter sich. Das Zölibat, das ihm eigentlich Langeweile und Schmerz ersparen sollte, wird zum Symbol seiner inneren Leere. In seinem Leben kreuzen viele Frauen seinen Weg: Freundinnen, eine Ehe, noch eine Ehe und zahlreiche Geliebte. Dennoch bleibt er unzufrieden und unglücklich. Menasse zeichnet in seinem Roman ein eindringliches Porträt einer ganzen Generation, die mit den Folgen ihrer sexuellen Befreiung kämpft.

Der Roman ist kein klassischer Liebesroman, in dem Mann und Frau zueinanderfinden. Vielmehr offenbart er die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Liebe in einer Zeit, in der traditionelle Werte infrage gestellt werden. Die Leser werden in eine Welt eingeführt, in der das Streben nach Glück oft mit Schmerz und Enttäuschung verbunden ist. Nathan verkörpert die Unlust einer Generation, die in einem Überfluss an Möglichkeiten gefangen ist, aber dennoch nicht in der Lage ist, echte Erfüllung zu finden.

Mit seinem scharfsinnigen Blick auf menschliche Beziehungen und den gesellschaftlichen Wandel bietet Menasse einen tiefgründigen und unterhaltsamen Einblick in die Liebe und ihre Herausforderungen. „Die Geschichte der Liebe“ bleibt nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken über die eigenen Sehnsüchte und das Streben nach Glück an.

Insgesamt ist Robert Menasses Werk ein eindrucksvolles Zeugnis der Nach-68er-Gesellschaft, das sowohl auf emotionaler als auch auf intellektueller Ebene berührt. Es lädt den Leser ein, die komplexen Facetten der Liebe und die damit verbundenen Befreiungskämpfe zu erkunden, und zeigt auf, dass das Streben nach Liebe oft mit einem tiefen inneren Konflikt einhergeht.

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Die Geschichte der Liebe, erzählt in Robert Menasses fesselndem Roman, ist eine Geschichte von Befreiungskämpfen und inneren Konflikten. Der erste Satz der Erzählung stellt eine programmatische Weichenstellung dar, die sowohl Ehrfurcht als auch Schrecken bei den Kritikern hervorruft. Der Protagonist Nathan, ein 53-jähriger Mann, steht vor einer existenziellen Frage: „Warum kann ich nicht genießen?“ In einer Welt, die von sexueller Befreiung geprägt ist, sucht er verzweifelt nach der verlorenen Lust, die seine Generation nach den 68er-Unruhen versprach.

Nathan hat einen Weg voller Enttäuschungen und unerfüllter Sehnsüchte hinter sich. Das Zölibat, das ihm eigentlich Langeweile und Schmerz ersparen sollte, wird zum Symbol seiner inneren Leere. In seinem Leben kreuzen viele Frauen seinen Weg: Freundinnen, eine Ehe, noch eine Ehe und zahlreiche Geliebte. Dennoch bleibt er unzufrieden und unglücklich. Menasse zeichnet in seinem Roman ein eindringliches Porträt einer ganzen Generation, die mit den Folgen ihrer sexuellen Befreiung kämpft.

Der Roman ist kein klassischer Liebesroman, in dem Mann und Frau zueinanderfinden. Vielmehr offenbart er die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Liebe in einer Zeit, in der traditionelle Werte infrage gestellt werden. Die Leser werden in eine Welt eingeführt, in der das Streben nach Glück oft mit Schmerz und Enttäuschung verbunden ist. Nathan verkörpert die Unlust einer Generation, die in einem Überfluss an Möglichkeiten gefangen ist, aber dennoch nicht in der Lage ist, echte Erfüllung zu finden.

Mit seinem scharfsinnigen Blick auf menschliche Beziehungen und den gesellschaftlichen Wandel bietet Menasse einen tiefgründigen und unterhaltsamen Einblick in die Liebe und ihre Herausforderungen. „Die Geschichte der Liebe“ bleibt nicht nur unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken über die eigenen Sehnsüchte und das Streben nach Glück an.

Insgesamt ist Robert Menasses Werk ein eindrucksvolles Zeugnis der Nach-68er-Gesellschaft, das sowohl auf emotionaler als auch auf intellektueller Ebene berührt. Es lädt den Leser ein, die komplexen Facetten der Liebe und die damit verbundenen Befreiungskämpfe zu erkunden, und zeigt auf, dass das Streben nach Liebe oft mit einem tiefen inneren Konflikt einhergeht.


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  • 9783518460405
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