Die Träumereien des einsamen Spaziergängers
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Beschrijving
Bol
Die Träumereien des einsamen Spaziergängers sind Rousseaus spätes, fragmentarisch gebliebenes Selbstgespräch in zehn Spaziergängen, in dem Naturbeobachtung, Erinnerung und philosophische Selbstprüfung ineinandergreifen. Zwischen autobiographischer Apologie und meditativer Prosa entfaltet das Werk einen Stil von großer Klarheit und zugleich empfindsamer Musikalität. Im Kontext der Aufklärung markiert es einen Übergang zur modernen Innerlichkeit und zur vorromantischen Feier des subjektiven Erlebens. Jean-Jacques Rousseau, 1712 in Genf geboren, war Philosoph, Schriftsteller und politischer Denker, dessen Werke über Erziehung, Gesellschaftsvertrag und Ungleichheit Europa nachhaltig prägten. Die Träumereien entstanden in seinen letzten Lebensjahren, nach öffentlichen Anfeindungen, Verboten und persönlichen Zerwürfnissen. Seine Erfahrung der Isolation, verbunden mit dem Bedürfnis nach Rechtfertigung und seelischer Ruhe, bildet den existentiellen Hintergrund dieses ungewöhnlich intimen Buches. Dieses Werk empfiehlt sich Lesern, die philosophische Literatur nicht als abstraktes System, sondern als Übung der Selbsterkenntnis verstehen. Wer Rousseaus Denken, die Geschichte des autobiographischen Schreibens oder die Entstehung moderner Subjektivität begreifen möchte, findet hier ein leises, präzises und bewegendes Schlüsselwerk.
Die Träumereien des einsamen Spaziergängers sind Rousseaus spätes, fragmentarisch gebliebenes Selbstgespräch in zehn Spaziergängen, in dem Naturbeobachtung, Erinnerung und philosophische Selbstprüfung ineinandergreifen. Zwischen autobiographischer Apologie und meditativer Prosa entfaltet das Werk einen Stil von großer Klarheit und zugleich empfindsamer Musikalität. Im Kontext der Aufklärung markiert es einen Übergang zur modernen Innerlichkeit und zur vorromantischen Feier des subjektiven Erlebens. Jean-Jacques Rousseau, 1712 in Genf geboren, war Philosoph, Schriftsteller und politischer Denker, dessen Werke über Erziehung, Gesellschaftsvertrag und Ungleichheit Europa nachhaltig prägten. Die Träumereien entstanden in seinen letzten Lebensjahren, nach öffentlichen Anfeindungen, Verboten und persönlichen Zerwürfnissen. Seine Erfahrung der Isolation, verbunden mit dem Bedürfnis nach Rechtfertigung und seelischer Ruhe, bildet den existentiellen Hintergrund dieses ungewöhnlich intimen Buches. Dieses Werk empfiehlt sich Lesern, die philosophische Literatur nicht als abstraktes System, sondern als Übung der Selbsterkenntnis verstehen. Wer Rousseaus Denken, die Geschichte des autobiographischen Schreibens oder die Entstehung moderner Subjektivität begreifen möchte, findet hier ein leises, präzises und bewegendes Schlüsselwerk.
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