Die Nürnberger Prozesse (Band 8)

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Bol Die Nürnberger Prozesse (Band 8) versammelt als Teil der amtlichen Dokumentation jene Protokolle, Beweisstücke und Verfahrensmomente, in denen sich die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischer Gewalt in ihrer ganzen Komplexität zeigt. Der Stil ist nüchtern, präzise und protokollarisch, doch gerade diese Sachlichkeit entfaltet eine eindringliche literarisch-historische Wirkung: Aus Aussagen, Dokumenten und Anklageführungen entsteht ein einzigartiges Zeugnis des 20. Jahrhunderts, angesiedelt zwischen Rechtsgeschichte, politischer Analyse und moralischer Erinnerung. Der Internationale Militärgerichtshof ist hier weniger Autor im herkömmlichen Sinn als institutioneller Urheber eines epochalen Textkorpus. Gegründet auf der Grundlage des Londoner Statuts von 1945, verband er die Rechtsauffassungen der Alliierten mit dem Anspruch, Angriffskrieg, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erstmals systematisch vor einem internationalen Tribunal zu verhandeln. Die Entstehung dieses Bandes ist daher unmittelbar aus dem Bedürfnis nach Beweisführung, öffentlicher Wahrheit und dauerhafter rechtlicher Normbildung zu verstehen. Empfohlen sei dieser Band allen Leserinnen und Lesern, die historische Erkenntnis nicht aus nachträglicher Deutung allein, sondern aus den Quellen selbst gewinnen wollen. Für Juristen, Historiker, Politikwissenschaftler und moralphilosophisch Interessierte bietet er ein unverzichtbares Fundament zum Verständnis moderner Völkerstrafrechtlichkeit und der dokumentierten Konfrontation mit staatlich organisierter Gewalt.

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Die Nürnberger Prozesse (Band 8) versammelt als Teil der amtlichen Dokumentation jene Protokolle, Beweisstücke und Verfahrensmomente, in denen sich die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischer Gewalt in ihrer ganzen Komplexität zeigt. Der Stil ist nüchtern, präzise und protokollarisch, doch gerade diese Sachlichkeit entfaltet eine eindringliche literarisch-historische Wirkung: Aus Aussagen, Dokumenten und Anklageführungen entsteht ein einzigartiges Zeugnis des 20. Jahrhunderts, angesiedelt zwischen Rechtsgeschichte, politischer Analyse und moralischer Erinnerung. Der Internationale Militärgerichtshof ist hier weniger Autor im herkömmlichen Sinn als institutioneller Urheber eines epochalen Textkorpus. Gegründet auf der Grundlage des Londoner Statuts von 1945, verband er die Rechtsauffassungen der Alliierten mit dem Anspruch, Angriffskrieg, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erstmals systematisch vor einem internationalen Tribunal zu verhandeln. Die Entstehung dieses Bandes ist daher unmittelbar aus dem Bedürfnis nach Beweisführung, öffentlicher Wahrheit und dauerhafter rechtlicher Normbildung zu verstehen. Empfohlen sei dieser Band allen Leserinnen und Lesern, die historische Erkenntnis nicht aus nachträglicher Deutung allein, sondern aus den Quellen selbst gewinnen wollen. Für Juristen, Historiker, Politikwissenschaftler und moralphilosophisch Interessierte bietet er ein unverzichtbares Fundament zum Verständnis moderner Völkerstrafrechtlichkeit und der dokumentierten Konfrontation mit staatlich organisierter Gewalt.


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  • 9788028398194
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