Die McDonaldisierung der Gesellschaft
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Theorien und Methoden der Arbeits- und Organisationsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff „McDonaldisierung“ wurde von dem amerikanischen Soziologen George Ritzer geprägt. Dieser versteht darunter einen Vorgang, in dem die Gesellschaft immer mehr, in der Fast-Food-Branche übliche Vorgehensweisen und Eigenschaften übernimmt und somit selbst zu einer Art Fast-Food-Restaurant wird – eben mcdonaldisiert wird. Ritzer wählte McDonalds als Inbegriff dieses Prozesses aus, da diese Kette den weltweit größten Erfolg zu verbuchen hat und als eines der ersten Fast-Food-Restaurants mit extremen Rationalisierungsmaßnahmen begann. Ritzer selbst versucht, mit dem Begriff eine neue Entwicklung innerhalb der Rationalisierungs- und der Globalisierungsprozesse darzu-stellen, doch ist dies wirklich so? Kennzeichnet die McDonaldisierung wirklich etwas Neues, oder beschreibt sie einfach nur Rationalisierung und Globalisierung, vermischt mit ein wenig Amerikanisierung? Genau dieser Frage soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Es soll untersucht werden, ob George Ritzer tatsächlich einen eigenständigen Begriff entwickelt hat, der etwas wirklich Neues darstellt. Um dies zu untersuchen werden zunächst die drei Begriffe, aus denen sich die McDonaldisierung möglicherweise zusammensetzt, näher definiert. Dies sind wie schon erwähnt die Rationalisierung (1.1), Amerikani-sierung (1.2) und die Globalisierung (1.3). Anschließend wird der Begriff der McDonaldisierung vorgestellt, indem die vier von Ritzer aufgestellten Kernpunkte Effizienz (2.1.1), Berechenbarkeit (2.1.2), Vorhersagbarkeit (2.1.3) und Kontrolle (2.1.4) näher erläutert werden. Dabei soll immer erst Ritzers Ansicht vorgestellt werden, bevor in einem kurzen Zwischen-fazit schon einmal der Neuwert seiner Aussagen untersucht wird. Danach werden die Veränderungen, die die McDonaldisierung für das gesellschaftliche Leben mit sich bringt, dargestellt, zunächst die positiven Auswirkungen (2.2.1), dann die negativen (2.2.2). Außerdem sollen von George Ritzer gegebene Ratschläge zum Umgang mit der McDonaldi-sierung kurz vorgestellt werden (2.2.3), bevor in einem abschließenden Fazit noch einmal die wichtigsten Punkte der Arbeit kritisch zusammengefasst werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Theorien und Methoden der Arbeits- und Organisationsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff „McDonaldisierung“ wurde von dem amerikanischen Soziologen George Ritzer geprägt. Dieser versteht darunter einen Vorgang, in dem die Gesellschaft immer mehr, in der Fast-Food-Branche übliche Vorgehensweisen und Eigenschaften übernimmt und somit selbst zu einer Art Fast-Food-Restaurant wird – eben mcdonaldisiert wird. Ritzer wählte McDonalds als Inbegriff dieses Prozesses aus, da diese Kette den weltweit größten Erfolg zu verbuchen hat und als eines der ersten Fast-Food-Restaurants mit extremen Rationalisierungsmaßnahmen begann. Ritzer selbst versucht, mit dem Begriff eine neue Entwicklung innerhalb der Rationalisierungs- und der Globalisierungsprozesse darzu-stellen, doch ist dies wirklich so? Kennzeichnet die McDonaldisierung wirklich etwas Neues, oder beschreibt sie einfach nur Rationalisierung und Globalisierung, vermischt mit ein wenig Amerikanisierung? Genau dieser Frage soll im Rahmen der vorliegenden Arbeit nachgegangen werden. Es soll untersucht werden, ob George Ritzer tatsächlich einen eigenständigen Begriff entwickelt hat, der etwas wirklich Neues darstellt. Um dies zu untersuchen werden zunächst die drei Begriffe, aus denen sich die McDonaldisierung möglicherweise zusammensetzt, näher definiert. Dies sind wie schon erwähnt die Rationalisierung (1.1), Amerikani-sierung (1.2) und die Globalisierung (1.3). Anschließend wird der Begriff der McDonaldisierung vorgestellt, indem die vier von Ritzer aufgestellten Kernpunkte Effizienz (2.1.1), Berechenbarkeit (2.1.2), Vorhersagbarkeit (2.1.3) und Kontrolle (2.1.4) näher erläutert werden. Dabei soll immer erst Ritzers Ansicht vorgestellt werden, bevor in einem kurzen Zwischen-fazit schon einmal der Neuwert seiner Aussagen untersucht wird. Danach werden die Veränderungen, die die McDonaldisierung für das gesellschaftliche Leben mit sich bringt, dargestellt, zunächst die positiven Auswirkungen (2.2.1), dann die negativen (2.2.2). Außerdem sollen von George Ritzer gegebene Ratschläge zum Umgang mit der McDonaldi-sierung kurz vorgestellt werden (2.2.3), bevor in einem abschließenden Fazit noch einmal die wichtigsten Punkte der Arbeit kritisch zusammengefasst werden.
Bol PartnerSeine provokant-kritische Theorie der "McDonaldisierung" der Gesellschaft führt der US-amerikanische Sozialwissenschaftler George Ritzer nun in einer völlig neuen Ausgabe ins 21. Jahrhundert.Am Beispiel des McDonald's-Imperiums zeigt Ritzer, wie die Rationalisierung der Produktionsprozesse im Zeichen der Globalisierung aggressiver denn je um sich greift.Die internationale Ausbreitung des mächtigen Konzerns und seiner unzähligen Kopien sind genauso von brisanter Aktualität wie die Auflehnung gegen eine solche Maschinerie: Die bei McDonald's demonstrierten Prinzipien von Effizienz, Berechenbarkeit, von Vorhersagbarkeit und Kontrolle dringen unaufhaltsam in alle unsere Lebensbereiche ein - gesellschaftliche Institutionen, wie das Bildungs- und das Gesundheitswesen oder auch der Strafvollzug bleiben hiervon nicht verschont.Vielfalt, Individualität und Eigenständigkeit geraten in diesem Prozess der Vereinheitlichung, des Gleichmachens immer weiter ins Hintertreffen. Denn McDonaldisierung ist bei weitem nicht nur ein Wirtschaftsprozess, sondern eine Lebenshaltung unserer Gesellschaft, die dabei nicht gewinnt, sondern - ganz im Gegenteil - immer weiter verarmt.Ritzer macht an zahlreichen Beispielen deutlich, in welchem Ausmaß sich das Prinzip der McDonaldisierung in der Gesellschaft durchgesetzt hat und wie sich dieser Prozess immer stärker beschleunigt. Für die Globalisierung des Nichts ist sie die vielleicht wichtigste Triebkraft, die Entmenschlichung der Welt ihr irrationalster Ausdruck.
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