Die Kunst des Krieges im Mittelalter
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Die Kunst des Krieges im Mittelalter untersucht die Entwicklung europäischer Kriegführung von der spätrömischen Erbschaft bis zum Aufstieg disziplinierter Infanterie und früher Feuerwaffen. Oman verbindet erzählende Militärgeschichte mit analytischer Typologie: Rittertum, Burgenbau, Feudalaufgebot, Söldnerwesen und Schlachtordnung erscheinen nicht als isolierte Phänomene, sondern als Ausdruck sozialer und politischer Strukturen. Im Kontext der klassischen anglo-europäischen Mediävistik bietet das Werk eine nüchterne, quellennahe Deutung militärischer Praxis. Karl Oman, besser bekannt als Charles Oman, war ein bedeutender britischer Historiker, dessen Forschungsschwerpunkt auf Militärgeschichte, Mittelalter und napoleonischer Zeit lag. Seine akademische Prägung durch Quellenkritik und institutionelle Geschichte erklärt den systematischen Zugriff dieses Buches. Oman's Interesse galt weniger romantischer Verklärung des Rittertums als der Frage, wie Organisation, Gelände, Bewaffnung und politische Ordnung konkrete Kriegsergebnisse bestimmten. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die mittelalterliche Geschichte nicht nur als Abfolge von Herrschern und Schlachten verstehen möchten, sondern als Zusammenspiel von Technik, Gesellschaft und strategischem Denken. Trotz seines klassischen Charakters bleibt es anregend, weil es klare Begriffe, prägnante Urteile und einen weiten historischen Horizont bietet.
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Die Kunst des Krieges im Mittelalter untersucht die Entwicklung europäischer Kriegführung von der spätrömischen Erbschaft bis zum Aufstieg disziplinierter Infanterie und früher Feuerwaffen. Oman verbindet erzählende Militärgeschichte mit analytischer Typologie: Rittertum, Burgenbau, Feudalaufgebot, Söldnerwesen und Schlachtordnung erscheinen nicht als isolierte Phänomene, sondern als Ausdruck sozialer und politischer Strukturen. Im Kontext der klassischen anglo-europäischen Mediävistik bietet das Werk eine nüchterne, quellennahe Deutung militärischer Praxis. Karl Oman, besser bekannt als Charles Oman, war ein bedeutender britischer Historiker, dessen Forschungsschwerpunkt auf Militärgeschichte, Mittelalter und napoleonischer Zeit lag. Seine akademische Prägung durch Quellenkritik und institutionelle Geschichte erklärt den systematischen Zugriff dieses Buches. Oman's Interesse galt weniger romantischer Verklärung des Rittertums als der Frage, wie Organisation, Gelände, Bewaffnung und politische Ordnung konkrete Kriegsergebnisse bestimmten. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die mittelalterliche Geschichte nicht nur als Abfolge von Herrschern und Schlachten verstehen möchten, sondern als Zusammenspiel von Technik, Gesellschaft und strategischem Denken. Trotz seines klassischen Charakters bleibt es anregend, weil es klare Begriffe, prägnante Urteile und einen weiten historischen Horizont bietet.
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