Die Irrelevanz des Wirklichen

Prijzen vanaf
69,15

Uitgelicht

Beschrijving

Bol Partner In der traditionellen Metaphysik gab es seit jeher eine starke Tendenz, das Individuelle dem Allgemeinen unterzuordnen - und dies durchaus zu Recht. Denn anders als durch die Subsumption des Mannigfaltigen unter allgemeine Begriffe läßt sich weder wissenschaftlich arbeiten noch überhaupt urteilen. Die Philosophie und generell jedes wissenschaftliche Denken haben es daher immer mit der Erkenntnis des Allgemeinen zu tun und nicht mit dem zufälligen Einzelfall. Dieser kann in seiner Besonderheit gerade nicht aus dem allgemeinen Prinzip heraus erklärt werden. Es bleibt daher notwendigerweise bei jeder allgemeinen Erklärung ein unerklärter Rest kontingenter Faktizität, der dem Anspruch des fraglichen Prinzips eine Grenze setzt und in dem Moment zu einem Individuationsproblem wird, wenn diese Grenze überschritten wird.Der erste Teil unternimmt eine umfassende historische und systematische Differenzierung des Zufallsbegriffes (I). Daran schließt sich eine Erörterung der These, daß sich aus Einfachem nie etwas Komplexeres mit Notwendigkeit ableiten läßt (hier »Diversifikationsprinzip« genannt) (II), und deren Anwendung auf das Verhältnis von Allgemeinem und Individuellem im Zusammenhang des mittelalterlichen Individuationsproblems (III). Den zweiten Teil bilden zwei Studien zu Aristoteles (IV) und Adorno (V). Hierbei wird aufgezeigt, wie eng die Notwendigkeit, im Modus des Allgemeinen zu denken, mit der Hypostasierung bestimmter Substanzuniversalien und der Bildung einer hierarchischen Ontologie zusammenhängt, durch die ein bestimmtes, empirisch bedingtes Weltbild metaphysisch sanktioniert wird.

Vergelijk aanbieders (1)

Shop
Prijs
Verzendkosten
Totale prijs
69,15
gebruikt
Gratis
69,15
Naar shop
Gratis Shipping Costs
Beschrijving (1)

In der traditionellen Metaphysik gab es seit jeher eine starke Tendenz, das Individuelle dem Allgemeinen unterzuordnen - und dies durchaus zu Recht. Denn anders als durch die Subsumption des Mannigfaltigen unter allgemeine Begriffe läßt sich weder wissenschaftlich arbeiten noch überhaupt urteilen. Die Philosophie und generell jedes wissenschaftliche Denken haben es daher immer mit der Erkenntnis des Allgemeinen zu tun und nicht mit dem zufälligen Einzelfall. Dieser kann in seiner Besonderheit gerade nicht aus dem allgemeinen Prinzip heraus erklärt werden. Es bleibt daher notwendigerweise bei jeder allgemeinen Erklärung ein unerklärter Rest kontingenter Faktizität, der dem Anspruch des fraglichen Prinzips eine Grenze setzt und in dem Moment zu einem Individuationsproblem wird, wenn diese Grenze überschritten wird.Der erste Teil unternimmt eine umfassende historische und systematische Differenzierung des Zufallsbegriffes (I). Daran schließt sich eine Erörterung der These, daß sich aus Einfachem nie etwas Komplexeres mit Notwendigkeit ableiten läßt (hier »Diversifikationsprinzip« genannt) (II), und deren Anwendung auf das Verhältnis von Allgemeinem und Individuellem im Zusammenhang des mittelalterlichen Individuationsproblems (III). Den zweiten Teil bilden zwei Studien zu Aristoteles (IV) und Adorno (V). Hierbei wird aufgezeigt, wie eng die Notwendigkeit, im Modus des Allgemeinen zu denken, mit der Hypostasierung bestimmter Substanzuniversalien und der Bildung einer hierarchischen Ontologie zusammenhängt, durch die ein bestimmtes, empirisch bedingtes Weltbild metaphysisch sanktioniert wird.


Productspecificaties

EAN
  • 9783495482254
Maat


Prijshistorie

Prijzen voor het laatst bijgewerkt op:

Uitgelichte Keuze
69,15
Naar shop