Die Insel der dreißig Leichen
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In Die Insel der dreißig Leichen verbindet Maurice Leblanc den Kriminalroman mit Schauerromantik und Abenteuerprosa der Nachkriegszeit. Im Zentrum steht Véronique d'Hergemont, deren Suche nach familiärer Wahrheit sie auf die bretonische Insel Sarek führt, einen Ort von Legenden, Prophezeiungen und scheinbar übernatürlichen Morden. Die düstere Symbolik der Insel, die rätselhafte Genealogie und die spätere rationale Entschlüsselung durch Arsène Lupin ergeben ein Werk zwischen gotischem Schrecken, Feuilletonspannung und moderner Detektion. Leblanc, 1864 in Rouen geboren, war Journalist, Erzähler und Schöpfer des Gentleman-Einbrechers Arsène Lupin. Seine Erfahrungen mit der populären Presse, dem Fortsetzungsroman und den literarischen Moden der Belle Époque prägten seine Vorliebe für Tempo, Maskerade und intellektuelles Spiel. Nach dem Ersten Weltkrieg gewann sein Schreiben zusätzlich eine dunklere Färbung: nationale Traumata, Verlustängste und der Wunsch nach ordnender Vernunft spiegeln sich in diesem Roman besonders deutlich. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die klassische Spannungsliteratur nicht nur als Rätsel, sondern als kulturgeschichtliches Dokument entdecken möchten. Leblancs Roman bietet atmosphärische Schauplätze, starke melodramatische Effekte und eine überraschend konsequente Auflösung. Wer Sherlock Holmes, Gaston Leroux oder frühe Thriller schätzt, findet hier ein vielschichtiges, wirkungsvolles Meisterstück populärer Erzählkunst.
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In Die Insel der dreißig Leichen verbindet Maurice Leblanc den Kriminalroman mit Schauerromantik und Abenteuerprosa der Nachkriegszeit. Im Zentrum steht Véronique d'Hergemont, deren Suche nach familiärer Wahrheit sie auf die bretonische Insel Sarek führt, einen Ort von Legenden, Prophezeiungen und scheinbar übernatürlichen Morden. Die düstere Symbolik der Insel, die rätselhafte Genealogie und die spätere rationale Entschlüsselung durch Arsène Lupin ergeben ein Werk zwischen gotischem Schrecken, Feuilletonspannung und moderner Detektion. Leblanc, 1864 in Rouen geboren, war Journalist, Erzähler und Schöpfer des Gentleman-Einbrechers Arsène Lupin. Seine Erfahrungen mit der populären Presse, dem Fortsetzungsroman und den literarischen Moden der Belle Époque prägten seine Vorliebe für Tempo, Maskerade und intellektuelles Spiel. Nach dem Ersten Weltkrieg gewann sein Schreiben zusätzlich eine dunklere Färbung: nationale Traumata, Verlustängste und der Wunsch nach ordnender Vernunft spiegeln sich in diesem Roman besonders deutlich. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die klassische Spannungsliteratur nicht nur als Rätsel, sondern als kulturgeschichtliches Dokument entdecken möchten. Leblancs Roman bietet atmosphärische Schauplätze, starke melodramatische Effekte und eine überraschend konsequente Auflösung. Wer Sherlock Holmes, Gaston Leroux oder frühe Thriller schätzt, findet hier ein vielschichtiges, wirkungsvolles Meisterstück populärer Erzählkunst.
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