Die Geierwally - Der einsame Kampf einer Frau
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Wilhelmine von Hillerns "Die Geierwally - Der einsame Kampf einer Frau" entfaltet vor der rauen Kulisse der Tiroler Alpen das Schicksal der Walburga Stromminger, genannt Wally, die sich gegen väterliche Gewalt, dörfliche Konventionen und die Zumutungen einer patriarchalen Ordnung behauptet. Der Roman verbindet Heimat- und Gebirgserzählung mit Elementen des Realismus und des dramatischen Melodrams. In präzisen Naturbildern und konfliktreicher Figurenführung wird Wallys Freiheitswille als existenzieller, sozialer und emotionaler Kampf gestaltet. Wilhelmine von Hillern, 1836 geboren und aus einem literarisch-theatralischen Milieu stammend, besaß durch ihre Tätigkeit als Schauspielerin und Schriftstellerin ein ausgeprägtes Gespür für szenische Zuspitzung und psychologische Wirkung. Angeregt wurde der Stoff durch die Lebensgeschichte der Tiroler Malerin Anna Stainer-Knittel, deren kühne Bergbesteigung zur Adlerhorst-Bergung Hillern literarisch umformte. Ihr Interesse galt besonders weiblicher Selbstbehauptung in einer Gesellschaft, die Frauen Gehorsam statt Eigenwillen abverlangte. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die eine spannungsreiche Verbindung von Kulturgeschichte, Naturdarstellung und früher feministischer Konfliktliteratur suchen. "Die Geierwally" ist mehr als ein regionaler Klassiker: Es ist ein eindringliches Porträt weiblicher Autonomie, dessen Fragen nach Liebe, Freiheit und sozialer Anerkennung bis heute nachwirken.
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Wilhelmine von Hillerns "Die Geierwally - Der einsame Kampf einer Frau" entfaltet vor der rauen Kulisse der Tiroler Alpen das Schicksal der Walburga Stromminger, genannt Wally, die sich gegen väterliche Gewalt, dörfliche Konventionen und die Zumutungen einer patriarchalen Ordnung behauptet. Der Roman verbindet Heimat- und Gebirgserzählung mit Elementen des Realismus und des dramatischen Melodrams. In präzisen Naturbildern und konfliktreicher Figurenführung wird Wallys Freiheitswille als existenzieller, sozialer und emotionaler Kampf gestaltet. Wilhelmine von Hillern, 1836 geboren und aus einem literarisch-theatralischen Milieu stammend, besaß durch ihre Tätigkeit als Schauspielerin und Schriftstellerin ein ausgeprägtes Gespür für szenische Zuspitzung und psychologische Wirkung. Angeregt wurde der Stoff durch die Lebensgeschichte der Tiroler Malerin Anna Stainer-Knittel, deren kühne Bergbesteigung zur Adlerhorst-Bergung Hillern literarisch umformte. Ihr Interesse galt besonders weiblicher Selbstbehauptung in einer Gesellschaft, die Frauen Gehorsam statt Eigenwillen abverlangte. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die eine spannungsreiche Verbindung von Kulturgeschichte, Naturdarstellung und früher feministischer Konfliktliteratur suchen. "Die Geierwally" ist mehr als ein regionaler Klassiker: Es ist ein eindringliches Porträt weiblicher Autonomie, dessen Fragen nach Liebe, Freiheit und sozialer Anerkennung bis heute nachwirken.
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