"Der Staat als Begegnung" ist ein Essayband, der sich einer einfachen und doch selten untersuchten Idee widmet: Der Staat lebt nicht in den Gesetzen, sondern in den Begegnungen, die er hervorbringt. Weit entfernt von technischen Abhandlungen zum Verwaltungsrecht bietet dieses Werk eine tiefgründige Betrachtung darüber, wie öffentliche Institutionen das menschliche Dasein prägen, stützen oder schwächen.Jeder Text beleuchtet einen unscheinbaren, aber wesentlichen Aspekt des Verwaltungslebens: die alltägliche Präsenz des Staates, die unpersönliche Stimme des Verwaltungsakts, das institutionelle Schweigen, das schützen oder verletzen kann, das bürokratische Gedächtnis, das das Geflecht unseres Lebens bewahrt, die zeitgenössischen Veränderungen der Rolle des Staates, die moralische Verantwortung der Beamten, die Emotionen, die den Verwaltungsraum durchziehen, die strukturelle Fragilität der Institutionen und die stillen Wandlungen der öffentlichen Reform.Das Werk liest sich wie eine Phänomenologie der Verwaltung, eine zugleich intellektuelle und sinnliche Erkundung des Ortes, an dem sich Gesetz, Autorität, Verletzlichkeit und Hoffnung begegnen.
AmazonPages: 188, Paperback, Verlag Unser Wissen
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