Der Krieg um den Wald (Historischer Roman)

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Bol Der Krieg um den Wald entfaltet einen historischen Konflikt um Besitz, Nutzungsrechte und symbolische Herrschaft über den Wald, der zum Schauplatz sozialer Gegensätze wird. Hartmann verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit politischer Deutung: Landschaft, Recht und Erinnerung erscheinen nicht als Kulisse, sondern als Kräfte der Handlung. Im Kontext des historischen Romans des 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen romantischer Geschichtsbeschwörung und vormärzlichem Problembewusstsein; sein Stil ist bewegt, rhetorisch geschärft und von einem ausgeprägten Sinn für kollektive Leidenschaften getragen. Moritz Hartmann, 1821 im böhmischen Duschnik geboren und 1872 in Wien gestorben, war Dichter, Journalist und politischer Akteur des Vormärz und der Revolution von 1848. Seine jüdisch-böhmische Herkunft, seine Erfahrung nationaler und sozialer Spannungen in der Habsburgermonarchie sowie seine Tätigkeit als Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung prägten seinen Blick auf Geschichte als Kampf um Freiheit und Teilhabe. Der Roman lässt sich aus dieser Biographie heraus als poetische Verarbeitung politischer Erfahrung lesen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst nicht bloß als Rekonstruktion, sondern als Analyse gesellschaftlicher Ordnungen verstehen möchten. Es bietet Spannung, intellektuelle Dichte und ein eindringliches Verständnis dafür, wie Natur zum politischen Raum wird. Wer Hartmann neu entdeckt, begegnet hier einem engagierten Erzähler, dessen Fragen bemerkenswert gegenwärtig bleiben.

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Der Krieg um den Wald entfaltet einen historischen Konflikt um Besitz, Nutzungsrechte und symbolische Herrschaft über den Wald, der zum Schauplatz sozialer Gegensätze wird. Hartmann verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit politischer Deutung: Landschaft, Recht und Erinnerung erscheinen nicht als Kulisse, sondern als Kräfte der Handlung. Im Kontext des historischen Romans des 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen romantischer Geschichtsbeschwörung und vormärzlichem Problembewusstsein; sein Stil ist bewegt, rhetorisch geschärft und von einem ausgeprägten Sinn für kollektive Leidenschaften getragen. Moritz Hartmann, 1821 im böhmischen Duschnik geboren und 1872 in Wien gestorben, war Dichter, Journalist und politischer Akteur des Vormärz und der Revolution von 1848. Seine jüdisch-böhmische Herkunft, seine Erfahrung nationaler und sozialer Spannungen in der Habsburgermonarchie sowie seine Tätigkeit als Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung prägten seinen Blick auf Geschichte als Kampf um Freiheit und Teilhabe. Der Roman lässt sich aus dieser Biographie heraus als poetische Verarbeitung politischer Erfahrung lesen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Erzählkunst nicht bloß als Rekonstruktion, sondern als Analyse gesellschaftlicher Ordnungen verstehen möchten. Es bietet Spannung, intellektuelle Dichte und ein eindringliches Verständnis dafür, wie Natur zum politischen Raum wird. Wer Hartmann neu entdeckt, begegnet hier einem engagierten Erzähler, dessen Fragen bemerkenswert gegenwärtig bleiben.


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  • 9788027356904
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