Der Besuch im Carcer
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Beschrijving
Bol
In "Der Besuch im Carcer" entfaltet Ernst Eckstein eine pointierte Erzählung aus der Welt schulischer Disziplin, akademischer Rituale und jugendlicher Selbstbehauptung. Der Carcer, als Raum der Strafe und zugleich Bühne komischer Verkehrungen, wird zum literarischen Brennpunkt, an dem Autorität, Kameradschaft und Witz aufeinandertreffen. Ecksteins Stil verbindet elegante Ironie mit genauer Beobachtung sozialer Gesten; die Erzählung steht im Kontext der deutschen humoristischen Prosa des späten 19. Jahrhunderts, ohne deren oft versöhnliche Heiterkeit unkritisch zu übernehmen. Ernst Eckstein, 1845 in Gießen geboren und 1900 in Dresden gestorben, war Altphilologe, Journalist und vielgelesener Erzähler. Seine humanistische Bildung, seine Nähe zu studentischen Milieus und sein Gespür für historische wie zeitgenössische Lebensformen prägen auch dieses Werk. Gerade aus der Vertrautheit mit Bildungsinstitutionen gewinnt Eckstein jene milde, aber scharfsichtige Komik, mit der er pädagogische Ordnung und jugendliche List gegeneinander ausspielt. Empfohlen sei "Der Besuch im Carcer" Leserinnen und Lesern, die kurze Prosa mit kulturgeschichtlichem Mehrwert schätzen. Die Erzählung bietet Unterhaltung, Sprachkunst und einen aufschlussreichen Blick auf vergangene Disziplinarwelten.
In "Der Besuch im Carcer" entfaltet Ernst Eckstein eine pointierte Erzählung aus der Welt schulischer Disziplin, akademischer Rituale und jugendlicher Selbstbehauptung. Der Carcer, als Raum der Strafe und zugleich Bühne komischer Verkehrungen, wird zum literarischen Brennpunkt, an dem Autorität, Kameradschaft und Witz aufeinandertreffen. Ecksteins Stil verbindet elegante Ironie mit genauer Beobachtung sozialer Gesten; die Erzählung steht im Kontext der deutschen humoristischen Prosa des späten 19. Jahrhunderts, ohne deren oft versöhnliche Heiterkeit unkritisch zu übernehmen. Ernst Eckstein, 1845 in Gießen geboren und 1900 in Dresden gestorben, war Altphilologe, Journalist und vielgelesener Erzähler. Seine humanistische Bildung, seine Nähe zu studentischen Milieus und sein Gespür für historische wie zeitgenössische Lebensformen prägen auch dieses Werk. Gerade aus der Vertrautheit mit Bildungsinstitutionen gewinnt Eckstein jene milde, aber scharfsichtige Komik, mit der er pädagogische Ordnung und jugendliche List gegeneinander ausspielt. Empfohlen sei "Der Besuch im Carcer" Leserinnen und Lesern, die kurze Prosa mit kulturgeschichtlichem Mehrwert schätzen. Die Erzählung bietet Unterhaltung, Sprachkunst und einen aufschlussreichen Blick auf vergangene Disziplinarwelten.
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