Das Streben nach Glück
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Bol
Das Streben nach Glück entfaltet eine philosophisch-ethische Untersuchung jener Frage, die zwischen individueller Lebenskunst und allgemeiner Menschheitslehre steht: Worin besteht Glück, und wie lässt es sich vernünftig suchen? Brinton verbindet essayistische Klarheit mit gelehrter Argumentation, psychologischer Beobachtung und kulturvergleichendem Blick. Im literarischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen moralphilosophischem Traktat, populärwissenschaftlicher Reflexion und humanistischer Selbstprüfung; Glück erscheint nicht als flüchtiger Genuss, sondern als geordnete Beziehung von Erkenntnis, Charakter und sozialer Verantwortung. Daniel G. Brinton, amerikanischer Arzt, Ethnologe, Linguist und Altertumsforscher, war durch seine Studien zu indigenen Sprachen, Mythen und Religionen Amerikas ungewöhnlich breit mit menschlichen Weltdeutungen vertraut. Seine medizinische Ausbildung, seine Erfahrung als Bürgerkriegschirurg und seine akademische Tätigkeit schärften den Blick für Leiden, Anpassung und Sinnbildung. Gerade diese Verbindung aus empirischer Wissenschaft und moralischem Interesse erklärt, warum er das Glück nicht bloß privat, sondern anthropologisch und zivilisatorisch betrachtet. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die eine anspruchsvolle, zugleich gut zugängliche Reflexion über Lebensziel, Selbstdisziplin und humane Bildung suchen. Es lohnt besonders für Interessierte an Ideengeschichte, Ethik und Kulturwissenschaft, weil es eine historische Stimme bewahrt, die moderne Fragen nach Wohlbefinden und Sinn mit bemerkenswerter Nüchternheit stellt.
Das Streben nach Glück entfaltet eine philosophisch-ethische Untersuchung jener Frage, die zwischen individueller Lebenskunst und allgemeiner Menschheitslehre steht: Worin besteht Glück, und wie lässt es sich vernünftig suchen? Brinton verbindet essayistische Klarheit mit gelehrter Argumentation, psychologischer Beobachtung und kulturvergleichendem Blick. Im literarischen Kontext des späten 19. Jahrhunderts steht das Werk zwischen moralphilosophischem Traktat, populärwissenschaftlicher Reflexion und humanistischer Selbstprüfung; Glück erscheint nicht als flüchtiger Genuss, sondern als geordnete Beziehung von Erkenntnis, Charakter und sozialer Verantwortung. Daniel G. Brinton, amerikanischer Arzt, Ethnologe, Linguist und Altertumsforscher, war durch seine Studien zu indigenen Sprachen, Mythen und Religionen Amerikas ungewöhnlich breit mit menschlichen Weltdeutungen vertraut. Seine medizinische Ausbildung, seine Erfahrung als Bürgerkriegschirurg und seine akademische Tätigkeit schärften den Blick für Leiden, Anpassung und Sinnbildung. Gerade diese Verbindung aus empirischer Wissenschaft und moralischem Interesse erklärt, warum er das Glück nicht bloß privat, sondern anthropologisch und zivilisatorisch betrachtet. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die eine anspruchsvolle, zugleich gut zugängliche Reflexion über Lebensziel, Selbstdisziplin und humane Bildung suchen. Es lohnt besonders für Interessierte an Ideengeschichte, Ethik und Kulturwissenschaft, weil es eine historische Stimme bewahrt, die moderne Fragen nach Wohlbefinden und Sinn mit bemerkenswerter Nüchternheit stellt.
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