Aufruhr der Engel
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Beschrijving
Bol
In "Aufruhr der Engel" entfaltet Anatole France eine gelehrte, funkelnd ironische Parabel: Engel, die in Pariser Bibliotheken die Geschichte der Menschheit und die Widersprüche der Theologie studieren, geraten in Zweifel an der göttlichen Ordnung und planen eine Revolte. Der Roman verbindet phantastische Erzählung, philosophischen Dialog und antiklerikale Satire; er steht im Kontext der französischen Dritten Republik, ihrer Religionskämpfe und ihres skeptischen Rationalismus. Hinter der leichten Eleganz des Stils verbirgt sich eine scharfe Kritik an Macht, Dogma und revolutionärer Verblendung. Anatole France, Nobelpreisträger von 1921, war ein Meister der klassischen Prosa und ein Erbe Voltaires: gebildet, spöttisch, humanistisch. Seine Erfahrungen als Bibliothekar, Kritiker und engagierter Intellektueller - nicht zuletzt während der Dreyfus-Affäre - schärften seinen Blick für institutionelle Autorität und ideologische Selbsttäuschung. "Aufruhr der Engel" bündelt diese lebenslange Skepsis gegenüber Kirche, Staat und vermeintlich absoluten Wahrheiten. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die philosophische Literatur mit erzählerischer Leichtigkeit schätzen. Es bietet keine bloße Gotteslästerung, sondern eine anspruchsvolle Meditation über Freiheit, Erkenntnis und die Gefahr, alte Tyrannei durch neue zu ersetzen.
In "Aufruhr der Engel" entfaltet Anatole France eine gelehrte, funkelnd ironische Parabel: Engel, die in Pariser Bibliotheken die Geschichte der Menschheit und die Widersprüche der Theologie studieren, geraten in Zweifel an der göttlichen Ordnung und planen eine Revolte. Der Roman verbindet phantastische Erzählung, philosophischen Dialog und antiklerikale Satire; er steht im Kontext der französischen Dritten Republik, ihrer Religionskämpfe und ihres skeptischen Rationalismus. Hinter der leichten Eleganz des Stils verbirgt sich eine scharfe Kritik an Macht, Dogma und revolutionärer Verblendung. Anatole France, Nobelpreisträger von 1921, war ein Meister der klassischen Prosa und ein Erbe Voltaires: gebildet, spöttisch, humanistisch. Seine Erfahrungen als Bibliothekar, Kritiker und engagierter Intellektueller - nicht zuletzt während der Dreyfus-Affäre - schärften seinen Blick für institutionelle Autorität und ideologische Selbsttäuschung. "Aufruhr der Engel" bündelt diese lebenslange Skepsis gegenüber Kirche, Staat und vermeintlich absoluten Wahrheiten. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die philosophische Literatur mit erzählerischer Leichtigkeit schätzen. Es bietet keine bloße Gotteslästerung, sondern eine anspruchsvolle Meditation über Freiheit, Erkenntnis und die Gefahr, alte Tyrannei durch neue zu ersetzen.