Die Labormaus (Mus musculus) ist aufgrund ihrer Eignung für die experimentelle Forschung eines der wichtigsten Tiermodelle in der modernen Neurologie. Zu den wichtigsten dieser Eigenschaften zählen ihre genetische Ähnlichkeit mit dem Menschen, ihre kurze Lebensdauer sowie die einfache Aufzucht und Vermehrung unter Laborbedingungen. Die Verfügbarkeit zahlreicher Stämme, darunter auch genetisch veränderte Stämme, hat zudem ihren Einsatz bei der Erforschung der Funktionen des Nervensystems und der Mechanismen verschiedener neurologischer Erkrankungen erweitert. Gleichzeitig haben elektronenmikroskopische Verfahren, insbesondere die Transmissionselektronenmikroskopie (TEM) und die Rasterelektronenmikroskopie (SEM), fortschrittliche Möglichkeiten zur Untersuchung feiner neuronaler Strukturen eröffnet und ermöglichen so den Nachweis zellulärer und suprazellulärer Details, die mit herkömmlicher Lichtmikroskopie nicht erkennbar sind.
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