Dieses Buch befasst sich allgemein mit Anita Desais bewusster Auseinandersetzung mit der Notlage der Frauen in ihren Romanen. Es konzentriert sich auf die unverfälschte und aufrichtige Art und Weise, mit der sie als Autorin ihre weiblichen Hauptfiguren analysiert - stets mit größtem Geschmack und Integrität. Anita Desai ist zwar keine Feministin im eigentlichen Sinne, doch eine gründliche Analyse ihrer literarischen Werke könnte das Gegenteil beweisen. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ihre Position als Schriftstellerin in der modernen indischen Gesellschaft zu beleuchten; sie hat die Belletristik als Mittel gewählt, um ein Publikum anzusprechen, das den Frauenrechten gegenüber aufgeschlossener ist. Desais einzigartiger innerer Zugang zur weiblichen Psyche zeugt von ihrem tiefen Verständnis für die Probleme der Frauen in Indien. Diese Studie konzentriert sich auf die zentrale Rolle weiblicher Figuren in ihren Romanen und deren Stellung im komplexen Gefüge ihres fiktionalen Schaffens. Ihr Ansehen ist seit der Veröffentlichung ihres ersten Romans *Cry, the Peacock* (1963) gestiegen. Sie verwebt Themen wie die Qual des Daseins, die metaphysische Leere, die Ängste und inneren Konflikte ihrer Protagonistinnen, deren Werte, Überzeugungen und Lebensgrundlagen ins Wanken geraten. Auch wenn der Prozess langsam verläuft, hat die Frauenbewegung doch die Stellung der Frauen in der Gesellschaft gestärkt.
Prijshistorie
* Prijshistorie bevat geen data van Amazon.
Prijzen voor het laatst bijgewerkt op: